Kindes- und Jugendschutz

zur Abteilung Zentrale Dienste

Kindes- und Jugendschutz ist ein Sammelbegriff für rechtliche Regelungen, für Massnahmen des Staates, aber auch nicht-staatlicher Instanzen sowie für Institutionen, die dem Schutz von Kindern vor Beeinträchtigungen wie

  • altersunangemessener Behandlung,
  • Übergriffen und Ausbeutung,
  • Verwahrlosung,
  • Krankheit und
  • Armut

dienen sollen.

Eine Gefährdung des Kindeswohls liegt vor, sobald nach den Umständen die Möglichkeit einer Beeinträchtigung des körperlichen, sittlichen oder geistigen Wohls des Kindes vorauszusehen ist. Nicht erforderlich ist, dass sich diese Möglichkeit schon verwirklicht hat. Unerheblich sind deren Ursachen. Sie können in einem Fehlverhalten oder in den Anlagen der Eltern, des Kindes oder der weiteren Umgebung liegen.

Bei entsprechenden Feststellungen ist jedermann verpflichtet, eine Gefährungsmeldung an die zuständige Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde zu richten. Diese Meldung ist nicht an eine bestimmte Form gebunden. Grundsätzlich genügt auch eine mündliche Mitteilung. Am besten hält man sich auch bei mündlichen Meldungen an den folgenden Raster:

  • Personalien des Kindes
  • Personalien der Eltern / der Sorgeberechtigten
  • Kontaktadressen
  • Möglichst sachliche Beschreibung der Ereignisse und Beobachtungen mit Zeit und Ort
  • Adresse von allfälligen Zeugen und weiteren Personen, die informiert sind
  • Angaben über bisherige Bemühungen, die Situation des Kindes zu verbessern

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