Steuererlassgesuch

zur Abteilung Finanzen

Gegenstand des Erlasses gemäss Art. 40 der Bezugsverordnung (BEZV) sind rechtskräftig veranlagte Steuern (Steuerforderungen), Zinsen, Gebühren oder Bussen. Mit dem erlassenen Steuerbetrag werden auch die darauf entfallenden Zinsen erlassen. Bereits bezahlte Steuerbeträge werden nur erlassen, wenn die Zahlung unter ausdrücklichem Vorbehalt geleistet worden ist.

Ein allfälliger Steuererlass soll eine langfristige und dauernde Sanierung der wirtschaftlichen Lage der steuerpflichtigen Person ermöglichen. Der Erlass darf sich nicht zugunsten von anderen, gleichrangigen Gläubigern auswirken.


Erlassgesuche

  • Erlassgesuche sind schriftlich und unterzeichnet mit dem Formular Erlassgesuch oder in Briefform unter Angabe der Gründe bei der Abteilung Finanzen (Veranlagungsgemeinde) einzureichen. Wird das Erlassgesuch von einem Vertreter des Steuerpflichtigen gestellt, ist eine entsprechende Vollmacht beizulegen.
  • Formular Erlassgesuch:
  • Das Budget muss vollständig ausgefüllt sein (Einnahmen und Ausgaben pro Monat)
  • Die Zahlen, welche im Budget aufgeführt werden müssen aktuell sein (Ist-Situation).
  • Von jeder aufgeführten Zahl im Budget muss eine Kopie eingereicht werden (z.B. Kopie Mietzins, Lohnabrechnung, Versicherung, etc.)
  • Nach Eingang eines Erlassgesuches werden grundsätzlich keine neuen Inkassomassnahmen mehr durchgeführt. Dies gilt insbesondere für die Steuern des Jahres, für das um Erlass nachgesucht wird.
  • Wir empfehlen Ihnen, wenn immer möglich unter Vorbehalt (schriftlich formulieren) eines allfälligen Erlassgesuches Teilzahlungen zu leisten. Bei einer allfälligen Abweisung oder nur teilweisen Gutheissung Ihres Gesuches vermeiden Sie damit übermässige Zahlungsrückstände.
  • Das Erlassverfahren ist kostenfrei. Kosten können ganz oder teilweise auferlegt werden, wenn ein Gesuch offensichtlich unbegründet ist. Der gesetzliche Verzugszins bleibt vorbehalten.

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